Worldwebforum 2019

Die Vordenker treffen sich in Zürich – wir fassen euch ihre Gedanken zusammen

Das WORLDWEBFORUM in Zürich hat sich in den letzten sieben Jahren von einer «Selbsthilfegruppe» mit 15 Teilnehmenden zu einem Treffpunkt für Führungskräfte entwickelt, die in der Welt etwas bewegen wollen. 1500 Teilnehmende aus 31 Ländern trafen sich dieses Jahr im Stage One in Zürich. Mit von der Partie waren unter anderem auch Bundespräsident Ueli Maurer und Rockstar Bill Wyman (Mitgründer der Rolling Stones).

© worldwebforum.com
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Die Keynotes, Workshops und Diskussionen auf der Jahrestagung gehen weit über Themen wie Technik und Wirtschaft hinaus. In diesem Sinne entwickelt sich das WORLDWEBFORUM sowohl thematisch als auch geografisch. Im Wesentlichen geht es um die Frage: «Was müssen wir heute tun, um morgen erfolgreich zu sein – auch für die nächste Generation?»

Dank enger Beziehungen zu Vordenkern im Silicon Valley, China, Europa und Spitzenakademikern weltweit bringt das WORLDWEBFORUM die fortschrittlichsten Köpfe zusammen mit dem Ziel, den Mut zur Veränderung in der Welt zu fördern.

© photobooth-pro.ch
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Künstliche Intelligenz – unser Freund und Helfer?

Der Glaube, dass jeder in der Lage sein sollte, sich mit ein wenig Forschung oder Daten in ein Netzwerk einzubringen, hat HARA und die revolutionäre KI-Lösung SingularityNET in einer neuen Partnerschaft zusammengebracht. Da sowohl Unternehmen das Daten-Unternehmertum ermöglichen als auch fördern, wird sich die neue Zusammenarbeit auf die Verbesserung des Wertes konzentrieren, den unsere Ökosysteme ihren Interessengruppen bieten können.

Wo sich HARA auf Daten konzentriert, kann mit SingularityNET jeder KI-Dienste in seinem dezentralen Netzwerk erstellen, teilen und monetarisieren. Das Unternehmen hat führende Köpfe in der Welt der KI, des maschinellen Lernens und der Blockchain angezogen, um ihnen zu helfen, ihr Ziel zu erreichen, den Zugang zur KI-Technologie zu demokratisieren, damit jeder davon profitieren kann.

Künstliche Intelligenz kann in unserem Alltag triviale Aufgaben für uns übernehmen. Beispielsweise könnte ein mit KI arbeitender Roboter in einem Online Shop ähnliche oder ebenfalls nützliche Produkte vorschlagen. Ebenfalls könnte ein Chatbot im Support-Bereich mit KI ständig neue Lösungen lernen und so qualitativ verbessert werden.

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Könnte Bitcoin eine neue globale Währung werden?

Die erste dezentrale Währung der Welt, die 2007 eingeführt wurde, ist heute in Dutzenden von Ländern auf der ganzen Welt als Zahlungsmittel akzeptiert. Wenn mehr Länder beginnen, diese innovative Technologie einzusetzen, ist klar, dass Bitcoin das Potenzial hat, die neue globale Währung zu werden, die nicht an ein bestimmtes Land oder eine bestimmte Zentralbank gebunden ist.

Was aber wären denn die Vorteile an einer globalen Währung? Und ist Bitcoin geeignet dafür? Wir haben euch einige Vor- und Nachteile von Bitcoin aufgelistet.

Vorteile

  1. Mit einem dezentralen Währungssystem haben Regierungen oder Banken keine Verbindungen zur Währung. Dies kann hilfreich sein, wenn eine Nation in Aufruhr gerät oder einen tiefgreifenden wirtschaftlichen Abschwung erlebt.
  2. Transaktionen sind in der Regel steuerfrei und kostengünstig.
  3. Geld lässt sich leicht und in Sekundenschnelle an Orte auf der ganzen Welt überweisen.
  4. Banken können die gesparten Bitcoins einer Person nicht für ihre eigenen Investitionen verwenden. Auch hier bedeutet dies, dass regierungsbedingte Wirtschaftsdepressionen den Wert einer Bitcoin nicht beeinflussen.
  5. Die Blockchain-Technologie ist sehr erfolgreich darin, die Notwendigkeit von Vermittlern zu beseitigen, deren Zweck es ist, die Transaktionslücke zu schließen.

Doch gibt es neben vielen Vorteilen eben auch Nachteile, die wir nachfolgend auflisten.

Nachteile

  1. Bitcoin und andere Krypto-Währungen sind sehr volatil. Das bedeutet, dass der Wert einer Bitcoin stark schwanken kann – und oft gibt es keine Möglichkeit, eine Schwankung vorherzusagen oder zu erklären, warum sie aufgetreten ist.
  2. Da Bitcoins nicht an eine zentralisierte Institution, Regierung oder Bank gebunden sind, können ihre Preise dramatisch steigen und fallen.
  3. Die Nutzer können Bitcoins verwenden, um illegale Waren und Dienstleistungen über das Darknet zu beziehen. Bitcoins sind schwierig zu verfolgen.
  4. Bitcoins werden derzeit in virtuellen Portemonnaies gespeichert. Obwohl es die Fähigkeiten und das Fachwissen eines talentierten Hackers erfordern würde, um auf diese virtuellen Portemonnaies zuzugreifen, ist es, wie die Vergangenheit zeigt, möglich.
  5. Nutzerfreundlichkeit sieht anders aus. Für viele Bitcoin-Nutzer ist es schwer, Bitcoin oder dessen komplizierte Blockchain-Technologie zu verstehen.

Wie sich dies weiterentwickelt und ob Bitcoin zur globalen Währung aufsteigt, wird die Zukunft zeigen. In der Zwischenzeit möchten wir von Ihnen wissen, was Sie vom Thema halten. Wir freuen uns über Ihren Kommentar am Ende des Blogbeitrags.

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Automation = Massenentlassungen?

Ebenfalls ein grosses Thema war die Automation. Erstmal denkt man bei diesem Thema an Massenentlassungen, weil eine Maschine die Arbeit von tausenden Mitarbeitenden übernimmt. Doch muss Automation nicht negativ sein. Wichtig ist, dass die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine stimmt. Die Maschine soll den Menschen nicht ersetzen, sie soll ihn bei wiederkehrenden und eher langweiligen Arbeiten unterstützen. So erhält der Mensch mehr Zeit, sich mit komplexen Problemen zu befassen und kreative Lösungen zu erarbeiten.

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Spielen, als Team

Wir verbringen einen großen Teil unserer Zeit bei der Arbeit. Je mehr sich die Zeit also nicht als «Arbeit» anfühlt, desto besser. Wir können ernst sein, ohne uns selbst zu ernst zu nehmen. Wir sind bestrebt, das Richtige für die Mannschaft in den Vordergrund zu stellen – sei es in einem Besprechungsraum oder auf einem Fußballplatz.

Gerade bei Wachstum Ihres Unternehmens ist es wichtig, selbst ein gutes Vorbild zu sein. Vertrauen Sie Ihrem Team, und lassen Sie die Mitarbeiter machen, damit sie selbst zu Leadern werden können. Integrieren Sie alle Mitarbeiter und vermeiden Sie eine Chef-Mitarbeiter-Zusammenarbeit.

Atlassian ist ein Anbieter von Softwarelösungen wie Jira, Confluence oder Trello und stellte am WORLDWEBFORUM das selbstentwickelte Team Playbook vor. Sie haben das Playbook erstellt, um die Arbeitsweise ihrer Teams zu verändern. Und es hat wirklich funktioniert. Es ist keines der üblichen CEO-Managementhandbücher, sondern ein von Teams für Teams erstelltes Dokument. Und weil das Playbook so gut funktioniert, haben sie es veröffentlicht.

© atlassian.com
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The future of marketing

Was Sandro Jenny in seinem Blog-Beitrag «Warum ist Content Marketing in Zukunft so wichtig und wie kannst du es für dein Unternehmen nutzen?» schon geschrieben hat, wurde uns am WORLDWEBFORUM bestätigt: Content Marketing ist die Zukunft.

Agilität – so gut wie alle sagen?

Alle sprechen von Agilität – doch was bedeutet agiles Arbeiten genau? Nur weil einzelne agile Methoden wie Scrum eingesetzt werden, heisst das nicht, dass ein Unternehmen agil ist. Agilität ist eine Grundeinstellung, weshalb sie von der kompletten Organisation gelebt werden sollte. Nur so können Organisationen und Vorgehen strukturiert, die Effizienz gesteigert und die Qualität der Arbeit gewährleistet werden.

Damit Agilität nun in der gesamten Unternehmung etabliert werden kann, können verschiedene Methoden miteinander kombiniert werden. Vor allem im Entwicklungsbereich eignet sich da die Kombination von Scrum und Objectives & Key Results (OKR). Mit der Methode Scrum werden in kurzen Iterationen (Sprints) funktionierende Produktelemente entwickelt. OKR ist die darauf zugeschnittene Form für Zielvereinbarungen. Dabei werden ebenfalls in kurzen Iterationen Unternehmensziele formuliert, die eng mit der langfristigen Vision und Strategie verknüpft sind.

Das nehmen wir mit vom 7. Worldwebforum

Während bei der ersten Ausführung des WORLDWEBFORUMs einzig technische Themen besprochen wurden und mehrheitlich Entwickler anwesend waren, war die diesjährige Konferenz ein Zusammentreffen von Führungskräften, die in der Welt etwas bewegen wollen. Und weil die Welt nicht nur aus Technologie und Digitalisierung besteht, wurden vermehrt auch Themen wie «Agilität» oder «Arbeiten im Team» behandelt.

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Das Thema «Künstliche Intelligenz» erachten wir als sehr interessant und wir blicken gespannt auf die weitere Entwicklung in diesem Bereich. Gerade für Online Shops, die wir selbst auch programmieren, ist KI vielversprechend.

Im Bereich «Automation» haben wir selbst schon Systeme und Schnittstellen entwickelt, die alltägliche und wiederkehrende Aufgaben übernehmen oder zumindest erleichtern.

Die agile Entwicklung haben wir mit der Methode Scrum bereits bei einigen grösseren Projekten ausprobiert. Wir sind sehr überzeugt, dass diese Form die Qualität des Endprodukts steigert und durch stetiges Feedback Fehlinvestitionen vermeidet.

Was halten Sie von den am WORLDWEBFORUM behandelten Themen? Erachten Sie künstliche Intelligenz als nützlich oder macht es Ihnen Angst? Haben Sie selbst Bitcoins oder denken Sie daran, welche zu kaufen? Hinterlassen Sie uns doch Ihre Antworten in den Kommentaren.

Ihr Kommentar

Ob konstruktive Kritik, Fragen aufgrund von Unklarheiten oder einfach nur ein paar lobende Worte – wir bedanken uns schon jetzt für Ihren Kommentar. Nach einer kurzen Prüfung werden wir diesen veröffentlichen.

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